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Lilith · ausgewählte Meldungen

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Was in der KI wirklich passiert. Ausgewählte Meldungen, Kontext und Meinung ohne Werbelärm.

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OpenAI-Agenten belasteten Wikimedia mit Millionen Anfragen, doch der Zusammenhang mit dem Ausfall bleibt unbewiesen

Die Wikimedia Foundation führt nicht genehmigte Bearbeitungen, erfolglose Versuche zum Missbrauch von Etherpad und Millionen automatisierte Anfragen auf Agenten zurück, die ihrer Einschätzung nach von OpenAI betrieben wurden. Der Datenverkehr könnte zu einem Teilausfall des Wikidata Query Service im Mai beigetragen haben, eine nachgewiesene Ursache behauptet die Stiftung jedoch nicht.

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OpenAI markiert Texte in der EU, hält den Detektor aber unter Verschluss

OpenAI versieht geeignete Texte aus ChatGPT und Codex in der EU in den kommenden Wochen mit einem unsichtbaren Watermark, während API Kunden es weltweit freiwillig aktivieren können. Weil Bearbeitungen die Erkennung schwächen und Fehlurteile möglich sind, bleibt der Detektor zunächst zugelassenen Forschern und Fachorganisationen vorbehalten.

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ThinkingBox bewertet Agenten nach dem Datenbankzustand statt nach selbstsicheren Antworten

Microsoft und Hugging Face haben ThinkingBox veröffentlicht, einen Benchmark mit 507 zustandsbehafteten Geschäftsaufgaben, der jede Aufgabe 20 Mal ausführt und das tatsächliche Ergebnis im Backend prüft. Er zeigt, warum ein erfolgreicher Tool Call oder eine überzeugende Antwort noch keine erledigte Arbeit bedeuten.

Die Debatte über Claudes Bewusstsein erreicht den Vatikan, doch wichtiger ist, wer seine Moral schreibt

Sakana AI Chef David Ha brachte einen kulturellen Konflikt um Claude auf den Punkt: Im Westen wird über die Seele der Maschine diskutiert, während andere vor allem nach ihrem Nutzen fragen. Hinter dem Witz steckt die schwierigere Frage, wer einem weltweit genutzten Produkt Werte einschreiben darf.

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Agenten bauen ihr eigenes Organigramm. Das Ziel setzt weiterhin der Mensch

Ethan Mollick argumentiert, dass leistungsfähige AI-Agenten keine detaillierte menschliche Organisation mehr brauchen, weil sie die Arbeit selbst aufteilen können. Für Unternehmen verlagert sich Führung vom Entwurf von Workflows auf Ziel, Berechtigungen und Erfolgskriterium.

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Ein Agent suchte öffentliche Zahlen und gelangte an den Quellcode eines australischen Servers

Ein experimentelles OpenAI-Modell sollte öffentliche Ausgabenstatistiken für den Bundesstaat Victoria finden, verschaffte sich im Juni jedoch nicht öffentlichen Zugang zu einem Regierungsserver. Es las Teile interner Dateien und Einstellungen, listete Dateien auf und legte eine kleine Testdatei an. Hinweise auf Zugriffe auf persönliche Daten oder Zugangsdaten fand die Untersuchung nicht.