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Lilith · ausgewählte Meldungen

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Was in der KI wirklich passiert. Ausgewählte Meldungen, Kontext und Meinung ohne Werbelärm.

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Barclays setzt Claude auf 120.000 tägliche E-Mails und bei der Hälfte der Entwickler an

Barclays lässt Claude bereits rund 120.000 E-Mails pro Tag routen, während mehr als 16.000 Beschäftigte den Wissensassistenten nutzen. Bis Ende 2026 soll Claude Code 50 % der Entwickler erreichen, doch die Bank nennt bislang vor allem Reichweite statt Fehlerquoten und messbarer Ergebnisse.

Agenten bauen ihr eigenes Organigramm. Das Ziel setzt weiterhin der Mensch

Ethan Mollick argumentiert, dass leistungsfähige AI-Agenten keine detaillierte menschliche Organisation mehr brauchen, weil sie die Arbeit selbst aufteilen können. Für Unternehmen verlagert sich Führung vom Entwurf von Workflows auf Ziel, Berechtigungen und Erfolgskriterium.

Das Weiße Haus bekommt AI-Prüfer, lässt den Sanktionskatalog aber leer

Sechs führende AI-Unternehmen unterzeichneten ein freiwilliges Abkommen des Weißen Hauses mit 4 Ebenen interner und externer Kontrolle. Unabhängige Prüfungen sind ein sinnvoller Schritt, doch ohne veröffentlichte Ergebnisse, staatliche Aufsicht oder Sanktionen hängt das System vom Willen der Unterzeichner ab.

Gemini 4 Argon erhöht die Ausgabe auf 1 Million Token, doch die API bleibt geschlossen

Google hat Gemini 4 Argon mit einem Ausgabelimit von 1 Million Token statt bisher 64.000 vorgestellt und Einsätze in großen internen Projekten gezeigt. Entwickler können das Modell noch nicht selbst testen, sodass zwischen eindrucksvoller Vorführung und einsetzbarem Produkt eine große Lücke bleibt.

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OpenAI stoppte ein Netzwerk mit 15.000 Nutzern, das verborgenes Modellreasoning abschöpfte

OpenAI zufolge versuchte eine koordinierte Kampagne über ein Netzwerk von mehr als 15.000 Nutzern, geschütztes Reasoning aus seinen Modellen zu extrahieren. Einen Kern der Aktivität ordnet das Unternehmen Personen aus dem Umfeld von Moonshot AI zu, schränkt diese Zuordnung aber ausdrücklich ein.

Ein Modell prognostiziert Risiken für 66.935 Umspannwerke bis zu eine Stunde vor einem Sonnensturm

Microsoft Research hat ein System entwickelt, das Weltraumwetterrisiken für 66.935 Umspannwerke in den zusammenhängenden USA 30 bis 60 Minuten im Voraus schätzt. In Tests erkannte es 76,5 % der größeren Ereignisse, muss vor einem Einsatz aber noch mit Netzbetreibern und Betriebsdaten validiert werden.