2026-11-05 · ← News
Gemini Omni 1.2 Flash verlängert Videos auf 15 Sekunden und senkt den Preis um 30 %
Google bietet Gemini Omni 1.2 Flash jetzt allgemein für den Produktionseinsatz über die Gemini API und Google Cloud an. Das Modell erzeugt bis zu 15 Sekunden lange Clips, unterstützt Folgeänderungen per Dialog und kostet 0,07 Dollar pro Sekunde bei 720p.
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Google stellt Gemini Omni 1.2 Flash nun allgemein über die Gemini API und Google Cloud bereit. Die Version verlängert native Clips von 10 auf 15 Sekunden, senkt den Preis für 720p-Videos auf 0,07 Dollar pro Sekunde und erlaubt mehrere aufeinanderfolgende Änderungen am selben Material.
Fünfzehn Sekunden für 0,07 Dollar zielen auf Werbung in großer Stückzahl
Gemini Omni 1.2 Flash erzeugt und bearbeitet Clips mit bis zu 15 Sekunden Länge. Google hat den Preis für 720p-Ausgaben gegenüber Version 1.1 um 30 % gesenkt. Zum Grundpreis kostet ein 15-Sekunden-Clip 1,05 Dollar, bevor weitere Arbeitsschritte hinzukommen.
Das Modell verarbeitet Text, Bilder, kurze Videos und Audiohinweise. Nutzer können einen schnellen Entwurf in 360p oder 720p erstellen, eine gelungene Variante auswählen und sie anschließend auf 1080p oder 4K hochskalieren. Die Ausgaben tragen ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen.
Dialogbasierte Bearbeitung spart vor allem verworfene Generierungen
Die praktischere Änderung ist Multi-Turn-Editing. Kreative können Produkt oder Hintergrund austauschen, Licht, Wetter oder Seitenverhältnis ändern und dabei am selben Clip weiterarbeiten. Die ganze Szene muss nicht erneut beschrieben und erzeugt werden. Google verspricht außerdem stabilere Gesichter, Kleidung, Verpackungen und Markenfarben über mehrere Einstellungen hinweg.
Für Marketingteams kann das die Kosten von Varianten senken. Eine Szene lässt sich für mehrere Formate oder Zielgruppen nutzen, während die teure hohe Auflösung erst für ausgewählte Ergebnisse entsteht. Die tatsächliche Ersparnis hängt daher nicht nur vom Sekundenpreis ab, sondern auch von vermiedenen Fehlversuchen und manuellen Korrekturen.
Komplexe Bewegung und Physik durchbrechen weiterhin die glatte Demo
Die Model Card räumt fortbestehende Probleme bei vollständiger Konsistenz über Änderungen hinweg, komplexen Bewegungen und fehlerfreiem Text ein. Google arbeitet nach eigenen Angaben weiter an schnellen Sportszenen, abrupten Skriptwechseln und komplexer Physik. Bessere Referenztreue ist eine Aussage des Anbieters, keine Garantie für jeden Clip.
Auch die Verfügbarkeit hat Einschränkungen. Das Modell ist über die Gemini API und Google Cloud allgemein verfügbar, Audio-Referenzen im Cloud-Angebot setzen jedoch eine Freigabe voraus. Produktionsteams müssen deshalb die benötigte Funktion und Region prüfen, statt sich nur auf den Modellnamen im Katalog zu verlassen.
Die Annahmequote zeigt die wirklichen Kosten eines brauchbaren Clips
Entscheidend sind nicht die erzeugten Sekunden, sondern der Anteil der Ergebnisse, die ohne vollständigen Neustart akzeptiert werden. Wenn Multi-Turn-Editing Person, Produkt und Text bei einer einzelnen Änderung bewahrt, kann die Preissenkung um 30 % die Kampagnenproduktion tatsächlich beschleunigen.
Teams sollten außerdem Upscaling-Kosten, abgelehnte Versuche und den Zugang zu Audio-Referenzen messen. Die 0,07 Dollar pro Sekunde beschreiben die 720p-Generierung. Die Rechnung für eine brauchbare Anzeige enthält jeden Versuch, jede Änderung, jede Prüfung und den finalen Render.
Liliths Urteil
Google hat die Filmsekunde verbilligt, doch Produzenten bezahlen vor allem für Aufnahmen im Papierkorb. Wenn Omni 1.2 Gesicht und Produkt auch nach der dritten Änderung bewahrt, beschreibt die Preisliste endlich echte Produktion.