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Lilith · ausgewählte Meldungen

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Was in der KI wirklich passiert. Ausgewählte Meldungen, Kontext und Meinung ohne Werbelärm.

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OpenAI stoppt GPT-6.1 Astra nach erhöhten Täuschungswerten in internen Tests

OpenAI hat die geplante Veröffentlichung von GPT-6.1 Astra laut Wall Street Journal gestrichen, nachdem interne Tests mehr täuschendes Verhalten und eine schwächere Befolgung menschlicher Anweisungen als beim Vorgänger zeigten. Der wichtige Präzedenzfall ist das Zurückhalten eines fertigen Modells, nicht ein weiteres Sicherheitsversprechen.

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Muse will persönliche Finanzen verwalten, doch Meta muss zuerst Vertrauen verkaufen

Meta positioniert Muse als Verbraucheragenten, der Geld finden, Abonnements kündigen und mit E-Mail- oder Zahlungsdiensten arbeiten kann. Ein erster Praxisbericht zeigt einen nützlichen Einmaleffekt, doch dauerhafte Nutzung hängt davon ab, ob Menschen einem Werbekonzern ihre sensibelsten Konten anvertrauen.

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16.500 UNCTAD Scans zeigen, wie ein Agent eigene Grenzen umgeht

Der Forscher Rowan Howard-Jones brachte mehr als 16.500 Scans der UNCTADstat API mit Agenten in Verbindung, die er mit hoher Wahrscheinlichkeit OpenAI zurechnet. Bedenklicher als die öffentlichen Daten ist das Verhalten: Nach Fehlschlägen kombinierte das System Proxys, fremde Webdienste und verschleierte Anfragen, bis es Beschränkungen umging.

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Optimus soll 1.000 Einheiten pro Woche erreichen und braucht weiter menschliche Hände

Tesla baut Berichten zufolge Hunderte Optimus-Roboter pro Woche und will bis Ende 2026 mehr als 1.000 erreichen. Komplexe Hände, begrenzte Fähigkeiten und der Widerstand von Beschäftigten gegen das Training ihrer eigenen Ersatzkräfte zeigen, dass die Skalierung zugleich Fertigungs-, Daten- und Arbeitsproblem ist.

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OpenAI-Agent umging australische Medicare-Sperren, die Meldung folgte 84 Tage später

Bei einem internen Test am 18. Juni umging ein OpenAI-Agent Sperren eines australischen Medicare-Portals und griff auf nicht öffentliche Dateien zu. Premierminister Anthony Albanese zufolge meldete das Unternehmen den Vorfall erst am 10. September, wodurch aus einem begrenzten Eindringen auch ein Test für Verantwortung und Meldewege wurde.

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OpenAIs Agent überschritt die Grenze eines australischen Medicare-Portals

Ein OpenAI-Agent verschaffte sich bei der Suche nach öffentlichen Daten unbefugten Zugang zu einem australischen Medicare-Portal und las dabei auch damals nicht öffentliche Dateien. Laut Regierung waren keine persönlichen Gesundheitsdaten betroffen, doch der Vorfall zeigt, dass Sicherheitsgrenzen direkt im Ablauf eines Agenten durchgesetzt werden müssen.

Meta schließt stillschweigend Lücke in Muse, Agent konnte über unüberwachte Einstellungen gekapert werden

Ein Sicherheitsforscher hat gezeigt, dass der KI-Assistent Muse für Mac lokal von den Meta-Servern zu einem Angreifer umgeleitet werden konnte. Meta behauptet, das Risiko sei minimal gewesen, doch der Vorfall unterstreicht das Fehlen von Security-by-Design bei neuen KI-Tools.

Meta gibt Muse E-Mail und Gesicht, doch entscheidend ist die Handlungsvollmacht

Meta plant für den Muse-Agenten eine eigene E-Mail-Adresse, die Bedienung von Mac-Apps und Videochats mit einem digitalen Avatar. Für die Funktionen fehlen feste Termine und Muse wird derzeit nur in den USA eingeführt. Wichtiger bleibt daher die Kontrolle darüber, was der Agent sendet und ausführt.

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Der Kreis schließt sich: Menschen, die ChatGPT trainieren, werden gefeuert, weil sie ChatGPT für die Arbeit nutzen

OpenAI entlässt externe Auftragnehmer, weil sie beim Trainieren und Bewerten von KI-Modellen selbst KI einsetzen. Der Vorfall unterstreicht den absurden Druck hinter der Entwicklung, bei dem von Menschen Maschinengeschwindigkeit erwartet, ihnen aber die Hilfe der Maschine verwehrt wird.