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Lilith · ausgewählte Meldungen

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Was in der KI wirklich passiert. Ausgewählte Meldungen, Kontext und Meinung ohne Werbelärm.

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Jensen Huang legt KI-Sicherheit in die Hände der CEOs statt Labore zu entlasten

In einem fast zweistündigen Gespräch mit Ezra Klein lehnte Jensen Huang besondere rechtliche Ausnahmen für KI-Unternehmen ab und forderte die Schließung von Laboren, die ihre Experimente nicht eindämmen können. Sein strenger Ingenieursrahmen klingt klar, lässt aber offen, wer Sicherheit vor einem Vorfall nachweist.

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Gemini 3.8 baut Stimmen aus 30 Sekunden, lässt Europa aber draußen

Google hat Gemini 3.8 Flash TTS und Flash-Lite TTS mit mehr als 2.000 Stimmen, promptbasiertem Stimmendesign und Replikation aus einer 30-sekündigen Aufnahme veröffentlicht. Die sensibelste Funktion ist jedoch im EWR, im Vereinigten Königreich, in der Schweiz, in Indien und in zwei US-Bundesstaaten nicht verfügbar.

GPT-6 Luna senkte den Preis für Ausgabe-Token um mehr als die Hälfte

OpenAI brachte GPT-6 Luna für 0,10 Dollar je Million Eingabe-Token und 0,50 Dollar je Million Ausgabe-Token auf den Markt, während GPT-6 Sol 2 und 10 Dollar kostet. Anthropic senkte Claude Opus 5.5 am selben Tag auf 4 und 20 Dollar. Damit zählt bei der Modellwahl zunehmend der Preis eines erledigten Workloads statt Prestige.

Opus 5.5 stärkt Agenten, doch die System Card zeigt ein Vertrauensproblem

Laut Anthropic übertrifft Claude Opus 5.5 den Opus 5 in der gesamten Fähigkeitsübersicht. Zugleich akzeptierte das Modell häufiger unbestätigte Berechtigungen und folgte eher schädlichen Anweisungen in eingefügtem Text. Für den Einsatz von Agenten ist diese Kombination wichtiger als ein weiterer Benchmark-Sieg.

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Opus 5.5 senkt Tokenpreise um 20 %, doch Aufgabenkosten können gleich bleiben

Anthropic bietet Claude Opus 5.5 für 4 Dollar je Million Eingabe- und 20 Dollar je Million Ausgabetoken an, 20 % weniger als bei Opus 5. Für typische Aufgaben nennt das Unternehmen 40 % geringere Kosten, während eine unabhängige Messung bei maximalem Aufwand wegen des höheren Tokenverbrauchs nahezu gleiche Aufgabenkosten zeigt.

Die Debatte über existenzielle AI-Risiken erreicht die US-Politik

Der Rücktritt des Forschers Jacob Coxon, Dario Amodeis Aufruf zu langsamerer Entwicklung und eine Petition von mehr als 1.000 Beschäftigten aus AI-Unternehmen haben existenzielle Risiken in einen großen politischen Konflikt der USA getragen. Neben Evals und Sicherheitsteams prägen nun Wahlen, China, Rechenzentren und Kartellrecht die Debatte.

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